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Pflege zu Hause oder im Wohn-/Pflegeheim?

Die Menschen werden immer älter und damit steigt auch die Zahl an pflegebedürftigen Menschen. Die Pflege ist ein sensibles Thema, da es sowohl bei den Betroffenen als auch bei den Angehörigen eine Veränderung im Leben darstellt. Pflegebedürftige geben ein großes Stück ihrer Eigenständigkeit auf und gewähren anderen Menschen Zugang zu ihrer Intimsphäre. Der Wunsch zu Hause im gewohntem Umfeld gepflegt zu werden ist groß. Dieser Wunsch kann aber aus verschiedensten Gründen nicht immer erfüllt werden. Es gibt aber auch Alternativen, wie die Pflege im Wohn- oder Pflegeheim. In diesem Blogartikel möchten wir die Vor- und Nachteile der Pflege zu Hause und der Versorgung im Wohn- bzw. Pflegeheim aufzeigen.

 

Pflege zu Hause

Die Pflege zu Hause ist für Angehörige meist deutlich aufwändiger, der Wunsch so lange wie möglich zuhause wohnen zu bleiben ist jedoch meistens groß.

Bei der Pflege zu Hause ist eine individuelle Einzelbetreuung der betroffenen Person möglich und der Tagesablauf kann individuell auf die Bedürfnisse abgestimmt werden. Die häusliche Altenpflege stellt hohe Anforderungen an den Wohnraum, als auch an die pflegenden Angehörigen. Ob eine häusliche Pflege in Frage kommt ist von vielen Faktoren abhängig.

Tipps für die Pflege zu Hause

Tipp 1: Informieren Sie sich ausreichend

Bevor Sie sich für die Pflege eines Angehörigen zu Hause entscheiden, sollten Sie sich ausreichend informieren.  Zudem müssen Sie Pflegegeld beantragen und sollten eventuell einen Kurs besuchen, um sich mit Pflegevorgänge vertraut zu machen. Bei der Pflegeberatung bekommen Sie alle nötigen Informationen.

zum Beispiel: 

Hilfswerk

Caritas Pflege

 

Tipp 2: Entlasten Sie sich selbst

Sofern es im Rahmen des Budgets liegt, beauftragen Sie einen ambulanten Pflegedienst, der so viel Arbeit wie möglich abnimmt. Auch wenn ein Pfleger nur zwei Tage in der Woche die Pflege übernimmt, kann einer Überlastung vorgebeugt werden.

Pfleger/innen finden Sie z.B. hier:

Pflegecheck24

Volkshilfe

Tipp 3: Nehmen Sie sich Auszeiten

Stress überträgt sich auf die zu pflegenden Angehörigen. Bevor der Stress überhandnimmt, nehmen Sie sich regelmäßig eine Auszeit. Wenn Sie keinen Pflegeersatz finden, können Pflegebedürftige auch im Heim zur Kurzzeitpflege untergebracht werden.

 

Tipp 4: Leben Sie ihr Leben weiter

Binden Sie die pflegebedürftige Person so gut wie es geht in den Alltag ein und versuchen Sie den Alltag normal zu gestalten. Je normaler und selbstverständlicher mit der Situation umgegangen wird, desto leichter fällt es auch außenstehenden Personen Verständnis aufzubringen und Hilfe anzubieten.

 

Pflege im Wohn- oder Pflegeheim     

In Wohn- oder Pflegeheimen wird Betroffenen eine Wohnumgebung mit direkter Anbindung an Pflegepersonal und andere Betroffene geboten. In einem Wohnheim leben meist mehrere Menschen mit der gleichen Pflegestufe zusammen und werden rund um die Uhr von Pflegepersonal betreut. Die Bewohner eines Pflegeheims haben oft sehr hohe Abhängigkeit von Dritten und brauchen intensive Pflege.

Die Betreuung durch Fachpersonal kann in folgende Kategorien eingeteilt werden:

  • Ganztätig (vollstationär)
  • Tagsüber (teilstationär)
  • Nachts (teilstationär)

Welcher Umfang der Betreuung durch Fachpersonal notwendig ist, ist abhängig von der Pflegestufe.

Tipps für die Pflege im Heim

Wenn Sie Entscheidung getroffen haben, Ihr Familienmitglied im Heim pflegen zu lassen, sollten Sie sich ausreichend Zeit nehmen, um die passende Einrichtung zu finden.

Tipp 1: Prüfen Sie das Heim ausreichend

Achten Sie beim Besuch darauf, dass die Einrichtung gut geführt wird und qualifizierte Pflegekräfte angestellt sind. Testen Sie das Essen, informieren Sie sich über Freizeitangebote, die medizinische Versorgung und die Regelungen von Besuchen.

 

Tipp 2: Beobachten Sie den Umgang vom Pflegepersonal

Gehen Sie sicher, dass die Pfleger/innen respektvoll und freundlich mit den Pflegebedürftigen umgehen.

 

Tipp 3: Gestalten Sie das Zimmer so, dass man sich wohlfühlen

Versuchen Sie den Wohnraum des Pflegebedürftigen so gemütlich wie möglich zu gestalten und integrieren Sie auch Erinnerungsstücke um das Wohlbefinden zu steigern.

 

Tipp 4: Besuche bewusst planen und gestalten

Nutzen Sie die Zeit eines Besuches sinnvoll und nehmen Sie sich bewusst Zeit. Machen Sie vielleicht sogar einen gemeinsamen Ausflug um den Alltag hinter sich zu lassen.

 

Bei der Frage, ob zu Hause oder in einem Altenheim gepflegt werden soll, spielen die Kosten eine erhebliche Rolle. Versicherungen springen zwar ein, wenn ein Versicherter pflegebedürftig wird, die genauen Leistungen hängen aber von der jeweiligen Pflegestufe ab. Informieren Sie sich ausreichend und nutzen Sie auch verschiedene Informationsportale im Internet:

z.B.

Förderportal

Bundeskanzleramt

 

Egal, für welche Art der Pflege Sie sich schlussendlich entscheiden, in der Pflege gibt es viele Produkte, die einem selbst, aber auch dem Pflegepersonal dabei helfen können im gewohnten häuslichem Umfeld zurechtzufinden und den Alltag zu meistern.
 

Mit unserer Pflegecheckliste können Sie sich einen Überblick verschaffen:  Pflege-Checkliste 
Die Pflege-Checkfliste ist hier als Download verfügbar.

Als Sanitätshaus kann Sie unser Fachpersonal über verschiedenste Pflegeprodukte informieren und Sie beraten. 

Besuchen Sie uns in einer unserer Filialen oder informieren Sie sich Online über unseren LIVE-Chat (rechts unten im Browserfenster) über unsere Produkte und Leistungen. 

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